Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Resistenzepidemiologie

Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes weltweites Problem für die Krankenversorgung. Um die weitere Entwicklung und Ausbreitung solcher Resistenzen reduzieren zu können, müssen diese zuallererst sicher erfasst und überwacht werden. Das ist derzeit nur unzureichend möglich, da die Resistenzen vor allem durch extrachromosomale, mobile DNA-Einheiten, den sog. Plasmiden, zwischen auch nicht artverwandten Bakterien ausgetauscht werden, das aber von derzeit verfügbaren Testverfahren nicht erfasst wird. Mit dem jetzt am 01.03.2019 begonnenem Verbundprojekt „Entwicklung eines modularen Multiplex-Nachweissystems zum Plasmid-basierten Antibiotikaresistenzmonitoring – Plasmid-basierter Resistenznachweis (PbR)“ soll diese Lücke geschlossen werden. Das Projekt wird im Rahmen der Richtlinie des Freistaates Thüringen zur Förderung von Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Richtlinie) gefördert und gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für photonische Technologien e.V., dem Universitätsklinikum Jena und der Mildendo Gesellschaft für mikrofluidische Systeme mbH durchgeführt. Die Laufzeit des Projekts endet zum 28.02.2022.

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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